Die Wächterbiene

Wächterbiene_beim_absichern_des_Fluglochs

Was ist eine Wächterbiene und was ist Ihre Aufgabe?

Fungiert eine Arbeiterin als sogenannte Wächterbiene hält sie sich vor oder direkt hinter dem Eingang des Bienenstocks (auch Flugloch genannt) auf. Ist das Flugloch groß genug, halten sie sich auch direkt darin auf. Als Wächterinnen des Stocks kontrollieren Sie jeden, der herein will. Mit ihren Antennen tasten sie diejenigen ab, die Einlass in den Stock begehren und nehmen so deren Geruch wahr. 

Daran wird anschließend erkannt, ob es sich um ein Stock Mitglied oder einen Eindringling handelt. Besonders Wespen und Hornissen werden von den Bienen nicht gerne gesehen und wenn nötig auch mit dem Giftstachel abgewehrt. Die Giftblase bildet sich übrigens schon ab dem 3. Tag und ist ab dem 15. Tag als ausgewachsene Biene gefüllt und somit einsatzbereit

Die Wächterbiene, hier sehr schön erklärt.

Doch nicht nur andere Insekten interessieren sich für den Bienenstock, auch kleinere Wirbeltiere wie Vögel oder Mäuse werden von ihm angelockt. Doch auch mit den größeren Tieren werden die Wächterinnen fertig, indem sie zusammenarbeiten. Teamwork wird hier großgeschrieben. 

Eine Ausnahme bilden jedoch Arbeiterinnen und Drohnen fremder Stöcke. Diese können sich unter Umständen in das Volk einbetteln und werden toleriert. Sobald sich allerdings die Nahrungsvorräte verringern, verringert sich auch die Toleranz gegenüber fremder Bienen und diesen wird dann ebenfalls kein Einlass mehr gewährt

Wie lange sind sie Wächterbienen und was kommt dann?

Die Tätigkeit der Wächterin nehmen die Bienen zwischen ihrem 18. und 21. Lebtag an. Die Arbeiterinnen fungieren so ungefähr 5 Tage ihres Lebens als Wächterbiene und werden stetig gewechselt. Danach folgt für die meisten Bienen der Beginn als Flugbiene um Pollen und Nektar zu sammeln. Das stellt auch zugleich den letzten Abschnitt des Lebenszyklus der Biene dar. 

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