Ist Honig gesund oder ungesund?

Honigbiene beim Sammeln von Nektar

Wie gesund ist Honig?

Ist Honig nun gesund oder ungesund? Das lässt sich leider nicht ganz so einfach pauschalisieren. Aufgrund des hohen Zuckergehalts macht Honig wie jedes andere Lebensmittel mit so einem Zuckeranteil bei übermäßigem Verzehr dick. Allerdings enthält Honig im Gegensatz zu Zucker mehr Mineralstoffe und Vitamine und wird daher als gesünder bezeichnet. Dem bewussten und mäßigen Genuss von Honig steht somit nichts im Wege – solange man es natürlich nicht übertreibt.

Besonders sparsam mit Honig umgehen sollten übrigens Allergiker. Manche sollten am besten lieber gleich die Finger davon lassen. Die Pollen im Honig können ungewollte allergische Reaktionen auslösen, die je nach Akutheit der jeweiligen Allergie nicht unterschätzt werden sollten. Achtung – für Säuglinge ist Honig nicht gesund. Er kann in seltenen Fällen ein Bakterium enthalten, dass bei Kindern unter einem Jahr Säuglingsbotulismus auslöst.

Noch eine wichtige Information für alle, die die gesunden Vorteile des Honigs genießen wollen: Den Honig auf keinen Fall erhitzen, denn schon bei 40 Grad verliert er seine Mineralstoffe und Vitamine.

Ist Honig Wirklich so gesund?
Dies beantwortet Galileo in dieser Dokumentation.

Welcher Honig ist gesund?

Grundsätzlich kann man sagen: Es gibt keine gravierenden Unterschiede verschiedener Honigsorten, was die gesunden Eigenschaften des Honigs angeht, wenn man es auf den Verzehr beschränkt. Alle Honige besitzen einen großen Zuckeranteil und die ein oder anderen Vitamine und Mineralstoffe. Hier ist es wichtiger, sein Augenmerk auf die Herkunft des Honigs zu richten.

Importierter Honig kann Pollen von genveränderten Pflanzen aufweisen und in vereinzelten Fällen konnten sogar Spuren von Mikroplastik im Importhonig entdeckt werden. Vor allem aus Süd- und Mittelamerika kommen Honige, die manchmal krebsfördernde oder andere ungesunde Pflanzenstoffe in bedenklichen Konzentrationen aufweisen.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft deshalb beim regionalen Imker: Hier wird der Honig nicht wärmebehandelt, was dafür sorgt, dass die Vitamine und Mineralstoffe alle im Honig enthalten bleiben.

Auch ist Honig in Deutschland ein streng kontrolliertes Lebensmittel, was höchste Qualitätsansprüche erfüllen muss. So kann man sich also sicher sein, dass man mit dem regionalen Honig auf jeden Fall den gesündesten Honig erwirbt, den man bekommen kann.

Ist Honig gut für die Haut?

Honig ist ein echtes Allround- Talent, wenn man es als Hautpflegeprodukt verwenden will. Dank seiner antibakteriellen Wirkung ist zum Beispiel besonders der Manuka-Honig ein wirksames, natürliches Mittel gegen Akne. Aufgrund seiner feuchtigkeitsspendenden Wirkung hilft Honig sogar gegen Falten.

Aus dieser Wirkung kann man auch bei trockenen Lippen einen Nutzen ziehen. Nach wenigen Minuten sind diese nämlich wieder butterweich. Auch bei Hautirritationen macht er eine gute Figur: So beruhigt er schnell und auf natürliche Weise gereizte Hautstellen.

Und weil das alles noch nicht genug war, lassen sich mit Honig auch Hautkrankheiten wie Schuppenflechte oder auch Neurodermitis lindern. Die Antwort liegt also auf der Hand: Ja – Honig ist gesund für die Haut und hilft auch noch bei diversen Krankheitssymptomen, diese zu lindern.

Ist Honig zum Abnehmen geeignet?

Honig hat doch einen viel zu großen Zuckeranteil, als dass man damit Abnehmen könnte – oder etwa nicht? Dass Honig viel Zucker beinhaltet, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Und doch kann das goldfarbene Wundermittelchen auch beim Abnehmen helfen, vorausgesetzt man verwendet ihn mit Bedacht.

Man braucht zum Süßen mit Honig weniger Produkt als beim Süßen mit Zucker, da Honig eben süßlicher schmeckt. Auch wird die Art Zucker, wie sie im Honig vorkommt, langsamer vom Körper aufgenommen und liefert so länger Energie und Sättigungsgefühl.

Natürlich sollte man es dennoch nicht übertreiben, aber grundlegend kann man festhalten, dass das Ersetzen von Zucker mit Honig eine positive Auswirkung auf Gewichtsverlust hat.

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