Frühtrachthonig 500g

6,50

Vorrätig

Frühjahrstrachthonig

Mein Frühjahrstrachthonig ist ein Produkt aus der Region Ostprignitz-Ruppin. Es ist ein sehr milder, streichzarter, weißer Honig. Die Bezeichnung Frühtracht steht hier für einen Honig aus der ersten Ernte des Jahres, einem Blütenhonig aus Frühjahrsblühern. Dieser kann in seiner Zusammensetzung und ebenso im Geschmack je nach Landstrich, Jahr und Standort recht unterschiedlich sein.

Bei einem Frühjahrstrachthonig ist der vorhandene Anteil von Nektar bzw. Honigtau nicht  entscheidend. Jedoch muss die Tracht im Frühjahr blühen. Da bei einer solchen Tracht der Nektaranteil überwiegt, wird ein Frühjahrstrachthonig auch sehr oft als Frühjahrsblütenhonig angeboten.

Mein Frühjahrstrachthonig besteht hauptsächlich aus Nektar von Obstblüten wie Kirsche, Pflaume oder Apfel, aber auch aus Blütennektar von Raps, Löwenzahn, sowie den unterschiedlichsten Wiesen- und Wildkräutern aus dem Umland von Kyritz. Aufgrund des überwiegenden Rapsanteils ist der Honig weiß. Durch regelmäßiges Rühren hat er eine feincremige Konsistenz und ist daher streichzart.

Mit der Ernte des Frühjahrstrachthonigs beginne ich normal Mitte Mai. Der Zeitpunkt ist  dabei abhängig von der Frühjahrsentwicklung und der Witterung. Zu dieser Zeit sind die Honigabteile in den Bienenstöcken voll und die Bienen haben ihren gesammelten Honig mit einer dünnen Wachsschicht versiegelt. Mit „Imkerworten“ gesprochen, ist der Honig „reif“. Der Nektar wurde bereits von den Bienen entwässert und vollständig bearbeitet. Nun beginnt meine eigentliche Arbeit. Es müssen die Honigwaben entnommen und die Wachsschicht entfernt werden. Im Anschluss ernte ich den Honig mithilfe einer Honigschleuder. Über große und schließlich feine Siebe läuft der Honig aus der Schleuder heraus, Wachs- und größere Pollenreste werden dabei entfernt. Allerdings verbleiben dabei kleine Reste von Pollen im Honig. Dadurch wird er wertvoll, da sie u.a. Lieferanten von Eiweiß und essentiellen Aminosäuren sind. Mein so geernteter Honig ist zwar schön klar und flüssig, aber noch nicht fertig. Er bedarf nun einer gewissen Ruhezeit. Es steigen immer noch verbliebene feine Wachspartikel an die Oberfläche, wo ich diese leicht entnehmen kann. Würde der Honig keine Ruhezeit durchlaufen, sondern gleich in Gläser abgefüllt werden, kandiert der enthaltene Rapsanteil am Bodengrund, was sich beim Verzehr bemerkbar macht.

Ganz wichtig bei der Honigherstellung ist, dass der Kristallisierungsprozess vom Imker selbst gesteuert wird. Nur dann ist eine dauerhafte feincremige Konsistenz möglich. Der Honig soll keine großen, sondern viele kleinere Kristalle enthalten. Durch  ein regelmäßiges Umrühren kann das „Aushärten“ des Honigs verhindert werden. Die dabei entstandenen Minikristalle verteilen sich gleichmäßig im Honig. Infolgedessen trübt er immer mehr ein und schon nach einigen Tagen ist er sehr feincremig.

Den Geschmack meines Honigs kann ich nicht beeinflussen, da er von der Blütentracht abhängig ist. Jedoch für die Konsistenz und Textur bin ich verantwortlich. Sie sind gewissermaßen mein Markenzeichen.

Ich garantiere bei jeder Auslieferung eine Mindesthaltbarkeit von 12 Monaten.

Gewicht 500 g
MHD

12 Monate

Sorte

Frühtracht

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