Was sind Ammenbienen?

Die Bienenkönigin wird umsorgt vom Hofstaat der Ammenbienen

Wenn aus dem Ei eine Larve schlüpft und diese sich zur jungen Biene entwickelt, durchläuft diese erst einmal verschiedene Phasen. Eine dieser Phasen ist die sogenannte “Ammenbiene”. Sie beginnen in diesem Stadium, die Brut zu versorgen und verdienen sich dadurch auch den Titel. 

Aufgabe der Ammenbienen

In den ersten Tagen füttern sie ältere Larven mit einem Gemisch aus Pollen und Nektar. Außerdem entwickeln sich Futtersaftdrüsen im Kopf der Ammenbienen, durch welche sie einen Futtersaft produzieren, mit dem sie anschließend jüngere Larven sowie die Königin versorgen. In den ersten Tagen werden alle Bienenlarven ausschließlich mit dem Futtersaft der Ammenbienen versorgt.

Larven, die sich zu Königinnen entwickeln sollen, werden länger als die anderen Larven mit dem “Gelée Royale” gefüttert und wachsen in Weiselzellen heran. Ein Teil der Ammenbienen, der sich Hofstaat nennt, folgt der Königin, putzt und füttert sie und hält durch die Antennen den Kontakt zur Königin. 

Auch Drohnen und Arbeiterinnen werden zum Teil mit dem Futtersaft gefüttert, wobei der Anteil aus der sogenannten “Mandibeldrüse” hierbei geringer ist als bei dem Gelée Royale, mit dem die Königin gefüttert wird. 

Dauer des Ammenbienen-Stadiums

Da Arbeiterinnen einen Ablauf von verschiedenen Rollen durchlaufen, dauert das Ammenbienen-Dasein nicht ewig. Es beginnt ab dem vierten Tag und kann bis zum 12. Tag anhalten. Danach beginnt ein neuer Abschnitt und sie werden zu Baubienen. Die Futtersaftdrüsen bilden sich langsam zurück und Wachsdrüsen entstehen. Damit können sie präzise Waben bauen, verdeckeln und reparieren.

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