Welche Honigsorten gibt es?

Honig ist nicht gleich Honig. So gibt es eine Vielzahl von Honigsorten, die jeweils anders hergestellt werden und auch anders schmecken. Es ist also nur vorteilhaft, sich darüber einen Überblick zu verschaffen.

Rapshonig

Dieser Honig ist in Deutschland die häufigste Sorte. Kein Wunder bei all den leuchtend gelben Rapsfeldern, die hierzulande fast an jeder ländlichen Ecke im Frühjahr zu finden sind. Rapshonig stellt eine sehr gesunde Alternative zu Zucker und Süßstoff dar. Er enthält wertvollen Traubenzucker und kristallisiert wie die meisten Honigsorten ziemlich schnell. Diese Art schmeckt sehr süß und mild und ist daher vor allem bei Kindern ungeheuer beliebt. Er ist fast weiß und fühlt sich durch seine cremige Konsistenz sehr lieblich und zart im Mund an. Diese Konsistenz wird durch regelmäßiges Rühren erreicht und so kommt auch das Gefühl zustande, er würde regelrecht auf der Zunge schmelzen.

Akazienhonig

Als Akazienhonig darf Honig von der Akazie, sowie auch Honig von der Robinie bezeichnet werden. Das sind zwar zwei verschiedene Baumarten, sind sich aber im Blattaufbau zum Beispiel ziemlich ähnlich. Doch wieso bezeichnet man beide Sorten als Akazie? “EchteAkazienbäume brauchen zum Wachsen und Gedeihen ein anderes Klima, als es hierzulande üblich und auch möglich ist. Sie fühlen sich in wärmeren Regionen wie Afrika, Australien oder auch Südeuropa einfach wohler. Jedoch ist die “falscheAkazie, also die Robinie, keinesfalls ein Qualitätsmangel! Beide Sorten sind ein kulinarisches Highlight für Honigliebhaber, für die man auch mal tiefer für in die Tasche greifen könnte. Doch durch den milden, feinen und aromatischen Geschmack sowie die klare Konsistenz ist es das auf jeden Fall wert.

Lindenhonig

Lindenhonig ist vielschichtig und immer wieder ein geschmackliches Erlebnis. Er kann nämlich aus Honigtau, der Blüte der Linde oder einer Mischung beider bestehen. Auch die Farbe kann von hell bis dunkelbraun oder sogar dunkelgrün schwanken.So besitzt zum Beispiel Honig, der nur aus dem Nektar und nicht aus dem Honigtau besteht, eine weiße Farbe. Diese Sorte weist einen leichten Geruch nach Menthol bzw. ätherischen Ölen auf und ist so ein erfrischender Begleiter im Müsli oder ganz normal auf dem Brot. Doch nicht nur als Frühstücksgenuss kann diese Art von Honig punkten: Lindenhonig besitzt darüber hinaus eine heilende Wirkung auf die Nerven, welche in der Naturheilkunde bei Unruhe verwendet wird. Auch Erkältungserscheinungen können durch ihn gelindert werden. Damit ist diese Sorte ein echtes Allround-Talent mit einem intensiven Aroma, was man auf alle Fälle mal probiert haben sollte.

Natürlich gibt es noch viele weitere Honigsorten wie z. B. Löwenzahnhonig, Waldhonig, Tannenhonig oder auch Edelkastanienhonig. Jedoch sind dies die drei bekanntesten Honigsorten – und auf jeden Fall einen Versuch wert. In Zukunft werde ich diesen Beitrag um weitere Honigsorten ergänzen. Ein Abo wäre daher ratsam, solltest du diesen Artikel interessant finden.


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