Zusammensetzung von Honig

Honigfrühstück

Wie ist Honig zusammengesetzt?

Honig besteht zum größten Teil aus verschiedenen Zuckerarten und Wasser, was bei dem süßen Geschmack auch eher wenig verwunderlich ist. Mit einem Anteil von rund 80 % Zucker und 17 % Wasser sind also schon 97 % der Bestandteile des Honigs abgedeckt. Doch nur Wasser und Zucker allein machen noch lange keinen Honig. Woraus bestehen also die letzten 3 %, durch die der Honig den typischen Geschmack erhält?

Das Geheimnis des Honigs liegt in den Enzymen und Aminosäuren. Diese gelangen über den Speichel der Biene in den Honig und wandeln z. B. Zweifachzucker in Einfachzucker um, welche von Menschen wie auch Tieren leichter zu verdauen sind. Sie gehen direkt ins Blut und liefern Energie. Darüber hinaus helfen die Enzyme auch, den Honig zu konservieren, also länger haltbar zu machen. Und das auf ganz natürliche Weise. Die Aminosäuren haben Einfluss auf das Aroma und die Farbe des Honigs.

Auch enthält Honig Spuren von Pollen, Mineralstoffen und Vitaminen, die zwar nicht zu vernachlässigen sind jedoch anteilsmäßig nur einen kleinen Teil ausmachen.

Welche Zuckerarten enthält Honig?

Honig besteht zu rund 80 % aus Zucker. Das ist eine Menge, doch Zucker ist nicht gleich Zucker. So besteht Honig gleich aus mehreren verschiedenen Zuckerarten. Die Einfachzucker Fructose (Fruchtzucker) und Glucose (Traubenzucker) sind dabei die Hauptbestandteile der Honigmasse und machen bereits 70 % des Honigs aus. Die restlichen 10 % sind Zweifachzucker wie Maltose und Saccharose sowie Dreifachzucker.

Das Verhältnis von Fruchtzucker und Traubenzucker hat einen großen Einfluss auf die Beschaffenheit sowie den Geschmack des Honigs. So enthält der meiste Honig mehr Frucht- als Traubenzucker und schmeckt dadurch um einiges süßer, als wenn der Traubenzuckeranteil überwiegen würde, da Fruchtzucker tendenziell als süßer empfunden wird.

Doch nicht nur beim Geschmack spielt die Glucose – Fructose Zusammensetzung eine Rolle. Honig kristallisiert nämlich umso schneller, je mehr Traubenzucker enthalten ist. Als Faustregel kann man also festhalten, dass flüssigere Honige meist süßer schmecken als cremigere Sorten.

Chemische Zusammensetzung von Honig

Honig ist chemisch gesehen ein Sammelsurium von verschiedensten Substanzen, die stark variieren können. Er besteht zu ungefähr 80 % aus Frucht- und Traubenzucker und zu rund 20 % aus Wasser. Da bleibt kein Platz mehr für weitere Inhaltsstoffe, oder? Doch! Denn Honig enthält auch einige Vitamine wie Vitamin C, Thiamin, Riboflavin und Niacin sowie Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Natrium und auch Chlor.

Außerdem lassen sich in Honig geringe Anteile an Enzymen finden, sowie auch Aminosäuren und Spurenelemente wie Eisen, Zink und Kupfer. Jeder Honig ist in seiner Zusammensetzung einzigartig, wovon auch die große Vielfalt an verschiedenen Honigsorten zeugt.

Wieviel Kalorien enthält Honig?

Die messbaren Werte schwanken bei Naturprodukten wie Honig. Dennoch kann man ungefähr sagen, dass 100 Gramm Honig in etwa 300 Kalorien enthalten. Aufgrund seines hohen Zuckeranteils ist so die Kalorienanzahl des Honigs nicht zu unterschätzen. So enthält ein Teelöffel à 10 Gramm 30 Kalorien und ein Esslöffel das doppelte.

Damit enthält Honig ungefähr so viele Kalorien wie Marmelade. Dennoch enthält er weitaus weniger Kalorien als zum Beispiel Schokolade und ist auch gesünder. Honig gilt nicht umsonst als Alternative für den noch ein wenig kalorienhaltigeren Haushaltszucker oder Süßstoff, da er eine intensivere süßende Wirkung besitzt und somit sparsamer verwendet werden kann.

Ist Honig nun gesund oder ungesund? Hier erfährst du mehr

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